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Foto: Bundeswehr/Jonas Weber

Moral Injury: Vom Umgang mit moralischen Verletzungen

In einem Essay über Moral Injury schildert der preisgekrönte Journalist David Wood, wie er mit US-Marines zusammensitzt. Einer von ihnen namens Nik erzählt, dass er im Gefecht einen zwölfjährigen afghanischen Jungen erschossen hat, der auf ihn und seine Kameraden feuerte. Ethisch, rechtlich, taktisch ist Nik nichts vorzuwerfen; dennoch kommt er nicht darüber hinweg, dass er nach innerster Überzeugung etwas zutiefst Verwerfliches getan hat.

Lesen Sie das Editorial

Werte und Moral im Einsatz – eine Herausforderung für die psychische Gesundheit

Peter Zimmermann

Zwischen Wertorientierungen, moralischen Konflikten im Einsatzdienst und psychischen Erkrankungen besteht eine enge Verbindung

Die spirituelle Dimension moralischer Verwundungen

Andreas Trampota

Moralische Verletzungen erschüttern das Fundament der Moralität

Die Preisgabe moralischer Werte im militärischen Kontext: Moral Injury als Proprium ethischer Reflexion in der Bundeswehr

Dirk Fischer

Neben körperlicher und psychischer Belastbarkeit ist moralische Fitness im Militärberuf unabdingbar

Die Person unter der Uniform: Moralische Ambivalenz und moralische Belastung im Militär

Sanneke Brouwers

Die moralische Belastung von aktiven und ehemaligen Soldatinnen und Soldaten ist weit mehr als ein klinisches Phänomen

Über Sinn und die Bedeutung von Empathie im Militär

Kevin Cutright

Auch wenn Empathie für moralische Verletzungen relevant ist, darf dies nicht zu falschen Schlüssen verleiten

Moralische Verletzungen und die Möglichkeit, sich selbst zu verzeihen

Philipp Gisbertz-Astolfi

Die heikle Frage der Selbstvergebung kann ethisch gelöst werden

​Auch stoische Krieger zeigen Gefühle

Nancy Sherman

Abhärtung darf nicht mit emotionaler Abstumpfung verwechselt werden