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"Die Soldaten müssen darauf vorbereitet werden, tiefe innere Konflikte zu ertragen"

Hauptmann Alexander Schäbler ist Bezirksjugendoffizier in Potsdam. Zuvor war er als Angehöriger des Zentralen Sanitätsdienstes in Einsätzen in Mali und Afghanistan. In Kundus hatte er unter anderem die militärmedizinische Organisationsverantwortung in einem kleinen, dislozierten multinationalen Team. Nach gesundheitlichen Problemen ließ er sich auf seinen jetzigen Dienstposten versetzen. Mit seinen Erlebnissen und den damit verbundenen moralischen Konflikten hat er sich auch im Rahmen eines Masterstudiums in Strategic Studies auseinandergesetzt.

Herr Schäbler, mit welchen Dilemmata oder Konflikten waren Sie als Angehöriger des Zentralen Sanitätsdienstes in Ihren Auslandseinsätzen konfrontiert?
Der Sanitätsdienst nimmt das sogenannte Prinzip der Maximalversorgung – was medizinisch notwendig ist, muss auch getan werden – mit in seine Auslandseinsätze. Im Ergebnis muss die Behandlung der eines deutschen Kreiskrankenhauses entsprechen. Das Dilemma beginnt in Situationen mit einem hohen Aufkommen an Verwundeten oder Erkrankten und vor allem, wenn dieser Anspruch nicht nur für deutsche Staatsangehörige oder Soldaten bzw. Verbündete, sondern auch noch für die Soldaten der jeweiligen Host Nation und für die örtliche Bevölkerung gilt. Dann übersteigt der Bedarf die Möglichkeiten und es kommt zu einer Versorgungsmangellage.

Sind die sanitätsdienstlichen Kapazitäten vor Ort überhaupt für eine so umfassende Gesundheitsversorgung ausgelegt?
Nein, im Rahmen einer militärischen Operation sind wir natürlich nicht auf Geburten, Kleinkinder oder das gesamte Spektrum von Gesundheitsproblemen ausgerichtet, mit denen die Menschen dort konfrontiert sind. Manchmal sind das auch Geburtsfehler, genetische oder andere Phänomene, die in Deutschland schon früh erkannt und behandelt werden, sich in diesen Ländern aber noch bei Erwachsenen zeigen. In den Einsatzländern erlebt man viele Problemen tagtäglich hundertmal intensiver als in Deutschland mit seiner hohen Erwartungshaltung an die Gesundheitsversorgung.

Ganz konkret: Sie mussten dann zum Beispiel entscheiden, ob eine Blinddarmoperation an jemandem aus der lokalen Bevölkerung durchgeführt wird oder nicht?
Genau. Von zu Hause ist man es gewohnt, dass Engpässe vom System aufgefangen werden. Dort war das eine andere Entscheidung, Menschen abzuweisen, allein aufgrund von Staatsangehörigkeit oder Statusunterschieden. Zudem braucht man oft einen Dolmetscher zur Vermittlung. Man befindet sich in einem Spannungsfeld, da man in diesen Ländern Gast und Helfer ist und nicht Besatzungsmacht. Dementsprechend spielt auch die Meinung der örtlichen Bevölkerung eine Rolle. Es geht fast ein bisschen ins Diplomatische und Politische hinein.

Das sind unterschiedliche Funktionalitäten, die schwer miteinander vereinbar sind?
Ja. Es gibt nicht genau zu definierende Trennlinien zwischen dem, was man kann, und dem, was man nicht kann. Und zwischen dem, was man muss, und dem, was man nicht darf.

Sie waren aber auch mit standardisierten Behandlungsrichtlinien konfrontiert, die genau dieses Problem beseitigen sollen.
Während meines Einsatzes in Afghanistan galten die sogenannten Medical Rules of Eligibility, kurz MROE – von der NATO erlassen, von Deutschland angewendet –, in denen klar nach nationalen, militärischen und politischen Kriterien selektiert wurde, wer überhaupt behandelt werden darf und wer nicht. Ganze Gruppen der afghanischen Armee zum Beispiel fielen nicht unter unsere Behandlungsgrundsätze. Angehörige dieser Gruppen mussten ungeachtet ihrer Verletzungen oder Beschwerden abgewiesen werden.

Das mussten Sie auch selbst tun?
Ja. Stellen Sie sich vor, es gibt einen größeren Zwischenfall. Plötzlich liegen am Lagertor fünf Verletzte, alle mit unterschiedlichen Uniformen, Local Police Force, afghanische Spezialkräfte oder Geheimdienst. Mit dem Behandlungsleitfaden muss man dann entscheiden, wer versorgt wird und wer nicht. Das heißt auch, dass Sie jemanden, der dringender eine Behandlung nötig hat, trotzdem abweisen und sagen, das muss lokal geregelt werden – dass Sie aber einen leichteren Fall, etwa einen Geheimdienstangehörigen, behandeln.

Widerspricht das nicht dem medizinischen Ethos?
Im Prinzip sind diese Regeln nach deutschem ethischen, vielleicht auch rechtlichen Verständnis überhaupt nicht anwendbar. Möglich ist immer ein Override, indem man sagt, das ist ein lebensbedrohlicher Fall; wenn wir den nicht behandeln, machen uns nach deutscher Rechtsvorstellung strafbar.

Wie wirken sich all diese Umstände nach Ihrer Erfahrung aus?
Das geschieht eher indirekt. In der Situation selbst herrscht immer Zeitdruck, die Informationslage ist oft nicht hundertprozentig klar. In der Regel handelt man einfach, auch als Team. Aber wenn man in so einem Moment dem afghanischen Kommandeur sagen muss: Aus Gründen, die hier nicht erklärt werden können, kann ich die beiden nehmen und die anderen drei nicht – dann gibt es natürlich Verständnislosigkeit, und man kommt in Erklärungsnot. Das wirkt nach, genauso wie die Frage, was aus den Menschen im Anschluss an die Behandlung wird. Was passiert mit jemandem, bei dem eine komplizierte Metallkonstruktion zur Stabilisierung eines Bruchs angebracht wurde? Was passiert mit einem afghanischen Soldaten, dem beide Beine und eine Hand amputiert wurden? Wird er vielleicht an den Spätfolgen versterben oder irgendwo mittellos zurückbleiben? Haben wir in so einem Fall wirklich ein Leben gerettet? Das sind Fragen, die belasten, wenn man sich auch für das Kontinuum der Pflege interessiert und nicht nur für die akute Notfallbehandlung.

Natürlich kann eine Handvoll deutscher Sanitäter nicht das Leid Nordafghanistans lindern. Das ist rational völlig einsichtig, trotzdem fällt diese Erkenntnis nicht so leicht

Aber gerade in Afghanistan hat man ja gesehen, dass eine Stabilisierungsmission ganz andere Dimensionen annehmen kann. War der Auftrag,dort nach unseren Standards medizinische Hilfe zu leisten, nicht ohnehin viel zu groß?
Absolut. Natürlich kann eine Handvoll deutscher Sanitäter nicht das Leid Nordafghanistans lindern. Das ist rational völlig einsichtig, trotzdem fällt diese Erkenntnis nicht so leicht. Ich glaube schon, dass mich das alles sehr desillusioniert hat. Hinzu kommt die Frage, nach welchen Grundsätzen eine solche Mission durchgeführt wird. Bemüht man sich ernsthaft um die örtliche Bevölkerung, oder sind wir mit unserer Gesundheitsversorgung nur das Feigenblatt für knallharte politische Erwägungen? Wenn man als jüngerer und naiver Soldat – wie ich 2013 in Mali – irgendwann feststellt, dass der Unterstützungsgedanke nicht unbedingt im Vordergrund steht, ist das schon ein schwieriger Moment.Und man kann diesen Verdacht nie wirklich klären.

Wie äußerte sich die Belastung nach Ihrer Rückkehr?
Da war erst mal ein Gefühl der Erschöpfung und auch der Taubheit. Das Stress- und Reizniveau im Einsatz war so hoch, dagegen wirkte die Welt hier eher unwirklich und ein bisschen langweilig, künstlich. Auch wenn es rational gesehen genau umgekehrt sein müsste, kam es mir eher vor, als sei ich in Deutschland auf einem anderen Planeten. Aber hinter diesem Anpassungsproblem steht eine tiefe Verunsicherung, was das Weltbild und das Selbstverständnis angeht und die Frage, wofür wir als Soldaten eigentlich in Einsätze gehen.

Das wurde für viele noch einmal besonders relevant, als Afghanistan 2021 zusammengebrochen ist. Ich war in der Zeit noch als Soldat im Gesundheitssystem der Bundeswehr multinational tätig. Ich denke, irgendwann zu dieser Zeit haben auch die Depressionen eingesetzt. Bei mir kamen aber noch andere, nicht einsatzbedingte Faktoren wie die Covid-19-Pandemie hinzu.

Waren Sie wegen Ihrer Depressionen in Therapie?
Ja, in ambulanter Psychotherapie. Ich war ungefähr ein Jahr dienstunfähig geschrieben. Im Ergebnis bin ich auf eigenen Wunsch versetzt worden, habe ein komplett neues dienstliches Kapitel angefangen und es geht mir seitdem viel besser. Übrig geblieben ist allerdings viel Groll und Misstrauen, gegenüber Vorgesetzten und Autoritäten und gewissermaßen dem übergeordneten System, nicht unbedingt gegenüber einzelnen Personen. Ich hatte das Gefühl, in Afghanistan wurde durch Politik, Vorgesetzte und Autoritäten nicht fair kommuniziert.

Sie stellen aber auf keinen Fall alles infrage? Als Jugendoffizier brauchen Sie doch ein hohes Maß an Identifikation mit dem „System Bundeswehr“.
Nein, ich habe unter anderem mithilfe des Studiums tiefergehend verstanden, wie solche Dinge entstehen. Das ist nicht so einfach, aber man kann seinen Frieden damit finden; das kommuniziere ich jetzt auch in der Öffentlichkeit. Wenn mich Schüler fragen, wie es in Afghanistan war, dann versuche ich sozusagen in Lightversion zu erklären, was das mit einem machen kann.

Man kann sich seiner Mitverantwortung auch nicht einfach entziehen und alles auf die anderen oder die Vorgesetzten schieben. Ich habe in zentraler Funktion in der notfallmedizinischen Einheit mitgearbeitet und alles mitgetragen, was dort passiert ist. Und ich meine, ich kann mir zugutehalten, dass wir wirklich versucht haben, weit über die Grenzen dessen zu gehen, was wir eigentlich hätten tun sollen. Das hat viel Ärger gegeben mit den Vorgesetzten, die diese Behandlungsregeln und Richtlinien enger gefasst haben. Aber wir hatten immer das Gefühl, wir müssen uns selbst im Spiegel anschauen können und gleichzeitig auch unserem Gegenüber – den Amerikanern, den Afghanen oder auch der deutschen militärischen Seite – das Gefühl geben, dass sie sich auf uns verlassen und unseren Entscheidungen vertrauen können.

Haben Sie sich, wenn Sie jetzt darauf schauen, dadurch manchmal nicht auch überfordert?
Natürlich. Mit so einem schwachen Personal Set-up, wie wir es hatten, sind Sie noch nicht einmal schichtfähig. Man ist über Monate 24/7 der Einzige, der eine bestimmte Funktion übernehmen kann, etwa Chirurg oder Notfallsanitäter. Auch wenn es drei Tage dauert, weil es die Kampfhandlungen in der Region verlangen. Ich hatte für vier Monate Tag und Nacht zwei Funkgeräte und zwei Handys am Mann, die rund um die Uhr irgendetwas von sich gegeben haben; da war kaum an Schlaf oder Rückzug zu denken.

Inwieweit war die Multinationalität in Ihrem Team ein erschwerender Faktor?
Egal in welcher Situation, ob militärisch, medizinisch oder taktisch: Bei multinationalen Operationen prallen nationale Rechtslagen und Kulturen auf international standardisierte Vorschriften und Doktrinen. Die Komplexität und das Konfliktpotenzial werden massiv erhöht. Der Politik muss das klar sein, wenn sie Soldaten in eine multinationale Mission entsendet.

In meinem Fall hat es gut funktioniert. Aber ich vermute, dass die Multinationalität von solchen Missionen einiges zur psychischen Belastung beiträgt, vor allem wenn noch die Host Nation mit eingebunden wird, etwa die malische Armee mit ihren Menschenrechtsverletzungen oder die afghanische Armee, die sicherlich nach ganz anderen Regeln gekämpft hat, als wir uns das gerne vorstellen.

Was hat Ihnen neben Ihrer Therapie geholfen, Ihre Erlebnisse zu verarbeiten?
Das war definitiv die abstrakte, akademische Beschäftigung mit der Fragestellung im Studium oder auch in Workshops. Der Militärmedizinethiker Michael Gross von der Universität Haifa zum Beispiel hat die verschiedenen Dilemmata klar benannt: das Dilemma von Ressourcen, das Dilemma von Dual Agency, also Soldat versus humanistisch geprägtem Sanitäter. Das hat mir geholfen, alles besser zu verstehen, der Wust aus Gefühlen und Eindrücken wurde dadurch klarer. Aber auch Gespräche im Nachhinein mit Kameraden und guten Vorgesetzten waren hilfreich.

Im Rahmen Ihrer Masterarbeit haben Sie sich kritisch mit den bereits erwähnten MROE auseinandergesetzt. Sind solche Richtlinien, auch wenn sie teilweise fragwürdig sind, nicht besser als gar keine? Oder könnten sie besser gestaltet werden?
Ich glaube, es muss definitiv Regelwerke geben, die Situationen voraussehen und gewisse Leitlinien geben. Sie müssen allerdings auch mit deutschem Recht und mit deutschem ethischen Verständnis abgeglichen sein und national angepasst werden. Gleichzeitig müssen diejenigen, die diesen Regeln unterworfen sind, also die Sanitätsdienstangehörigen, im Vorfeld gut und transparent darauf vorbereitet werden. Aber im Rahmen der Auftragstaktik, die die Bundeswehr gern wie eine Monstranz vor sich herträgt, aber selten wirklich anwendet, muss den Soldaten vor Ort die Gelegenheit gegeben werden, im Rahmen dieser Regeln Entscheidungen zu treffen – und diese müssen dann auch von Dritten und Vorgesetzten, die selbst nicht dabei sind, akzeptiert und mitgetragen werden. Das war bei uns zum Teil ein Problem, weil aus 150 Kilometer Entfernung mit Hinweis auf Disziplinarrecht oder Beurteilungsergebnisse Entscheidungen infrage gestellt wurden.

Gibt es noch andere konkrete Punkte, die man verbessern könnte – auch wenn man damit vielleicht nicht alle moralischen Konflikte vermeiden kann?
Soldaten sollten tatsächlich konkret darauf vorbereitet sein, dass moralische Dilemmata auf sie zukommen werden und dass sie möglicherweise tiefe innere Konflikte ertragen können müssen. Zweitens sollte man natürlich versuchen, die Strukturen und Abläufe so zu optimieren, dass das Dilemma möglichst klein bleibt und auch die Folgen begrenzt sind.

Auch um andere Perspektiven zu gewinnen und das Manifestieren von Bitterkeit und Traumata einzugrenzen ist offene Kommunikation entscheidend

Und man muss den Menschen die Möglichkeit geben, vor Ort in den Einsätzen darüber zu sprechen, zum Beispiel mit kundigen Vorgesetzten, mit der Seelsorge, auch mit erfahrenen Vertretern der Ärzteschaft oder anderer Nationen. Auch um andere Perspektiven zu gewinnen und das Manifestieren von Bitterkeit und Traumata einzugrenzen ist offene Kommunikation entscheidend, denke ich. Vertrauen bricht Verbitterung, in meiner Erfahrung. Gerade jüngere Soldaten und vielleicht auch solche, die indirekt betroffen sind, darf man dabei nicht vergessen.

Hatten Sie dazu im Einsatz Gelegenheit zu solchen Gesprächen?
Nicht mit Vorgesetzten im klassischen Sinne, weil die kaum vor Ort waren, aber definitiv mit den sehr erfahrenen Ärzten und Feldwebeln im Team. Mit einigen stehe ich bis heute in sehr gutem Kontakt.

Hat für Sie in diesem Verarbeitungsprozess auch die Seelsorge eine Rolle gespielt?
Es gab zwei Gespräche mit Militärdekan Adomat gegen Ende des Einsatzes, die waren sehr wichtig für mich. Er hat meinem damaligen Vorgesetzten in Deutschland einen Brief geschrieben. Dessen Nachfolgerin hat ihn mir eines Tages gezeigt. Das war tatsächlich sehr rührend und wertschätzend, ich habe mich darin sehr anerkannt gefühlt.

Gibt es noch etwas Wichtiges aus Ihrer Erfahrung, das wir noch nicht angesprochen haben?
Mit Blick auf die Zukunft könnte man einerseits sagen: In dem jetzt zu erwartenden LV/BV-Szenario wird die moralische Verletzung das geringste unserer Probleme sein. Andererseits werden die Folgen eines solchen Krieges sicherlich so etwas wie eine dauernde moralische Verletzung für eine ganze Generation an Soldaten bedeuten. Diese seelischen Invaliden werden sich nicht mehr gut in eine Nachkriegsgesellschaft integrieren lassen.

Eine militärmedizinische Forschungsarbeit aus den USA von 2025 weist darauf hin, dass in Large Scale Combat Operations gerade die Frage von verlängerter Versorgung und Triage das Risiko von moralischen Verletzungen massiv erhöhen wird, nicht nur für medizinisches Personal.[1] Die NATO-Estimates liegen bei 1000 Verletzten und Toten am Tag in Europa. In einem ukrainischen Frontszenario zum Beispiel können Verwundete wegen der Dauerpräsenz von Kampf- und Aufklärungsdrohnen oft nur ab Einbruch der Dämmerung abtransportiert werden. Manchmal dauert dies aber auch Wochen. Einfache Soldaten vor Ort müssen daher viel länger versuchen, ihre Kameraden am Leben zu halten, und entscheiden, wer welche Behandlungen und Transportprivilegien erhält. Darauf müssen wir uns vorbereiten, um nicht in das reinzustolpern, was vielleicht auf uns zukommt. Die Ohnmacht, helfen zu müssen, aber nicht helfen zu können, hat mich verändert.

Herr Schäbler, vielen Dank für das Gespräch.

Die Fragen stellte Rüdiger Frank. Mitarbeit: Kristina Tonn.

 


[1] Izaguirre, Mary Krueger et al. (2025): To Conserve Fighting Strength in Large-Scale Combat Operations. In: Military Review (July–August).  https://www.armyupress.army.mil/Journals/Military-Review/English-Edition-Archives/July-August-2025/Conserve-Fighting-Strength-LSCO/ (Stand: 13.11.2025).