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Innere Führung und soldatisches Ethos in der Diskussion

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Wo steht die Innere Führung? Kann das vertraute Leitbild vom „Staatsbürger in Uniform“ seinen Gültigkeitsanspruch weiterhin behaupten, oder bedarf es einer Nachjustierung oder gar Neubewertung und Veränderung? Das war die Ausgangsfrage einer Podiumsdiskussion, zu der die Deutsche Kommission Justitia et Pax und das zebis am 19. Oktober 2021 in die Katholische Akademie Berlin eingeladen hatten.
Mit der neuen Ausgabe von „Ethik und Militär“ wollen wir diese Debatte vertiefen. Denn es hat sich gezeigt, dass nach dem Abzug aus Afghanistan nicht nur innerhalb der Bundeswehr, sondern auch in der breiteren Öffentlichkeit ein erheblicher Diskussionsbedarf über die Rolle unserer Streitkräfte und ihrer Führungsprinzipien besteht.

Lesen Sie das Editorial

Foto: Janine Schmitz/photothek.net


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Die Bindungskraft militärischer Subkulturen darf auch in der Bundeswehr nicht unterschätzt werden
Zusammenfassung  Originalartikel

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Weder Kriegerethos noch Komfortzone: Die Innere Führung muss sich nicht kleinreden lassen
Zusammenfassung  Originalartikel

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Die Militärethik braucht ein tieferes Verständnis von Tugenden
Zusammenfassung  Originalartikel

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„Gerechtigkeit in der Gewalt“ statt „Gerechtigkeit durch Gewalt“: Ritterlichkeit hinterfragt gängige kriegsethische Konzeptionen
Zusammenfassung  Originalartikel

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Entwürdigende und sexualisierte Männlichkeitsrituale im Militär folgen einer fatalen inneren Logik 
Zusammenfassung  Originalartikel


Special: Werte leben, Werten dienen

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Tapfer handelt, wer notfalls auch Gruppendruck und Anfeindungen standhält
Originalartikel

Der „soldatische“ Gehalt der Inneren Führung wird viel zu oft ausgeblendet
Originalartikel

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Werte mitgestalten und verankern: Chancen und Herausforderungen eines partizipativen Prozesses
Originalartikel

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Ethische Bildung muss Werte und Verantwortung erfahrbar machen 
Interview