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Klimagerechtigkeit und Klimakonflikte als sicherheitspolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Von Angela Kallhoff und Thomas Schulte-Umberg

Der Klimawandel ist eine Realität. Schon heute werden die Folgen des Klimawandels nicht nur allerorten sichtbar, sie werden auch zunehmend als Bedrohung der Stabilität der politischen Ordnung wahrgenommen. Deutlich ist aber auch, dass Staaten mit Mitteln der Sicherheitspolitik auf Klimakonflikte nur reagieren können, wenn auch elementare Forderungen nach „Klimagerechtigkeit“ berücksichtigt werden. Dabei geht es um die berechtigten Forderungen nach Ausgleich und Kompensation, nach Beistandspflichten für vulnerable Staaten und auch um Fragen nach Verursachung und Verantwortung. Dieser Beitrag versucht, den Bogen zwischen Klimagerechtigkeit und Sicherheitspolitik aufzuspannen. Unser Ziel ist es, damit eine Anregung dafür zu geben, den sicherheitspolitischen Blick vor einer zweifachen Verengung zu schützen: Weder wird es möglich sein, in einer pragmatischen Perspektive die großen Herausforderungen des Klimawandels adäquat zu erfassen und richtungsweisend zu bearbeiten; noch werden Staaten in der Zukunft die Möglichkeit haben, sich vor der Verantwortung angesichts der Zuspitzung von Konflikten durch den Klimawandel zu entziehen. Am Ende der Ausführungen stehen drei Vorschläge, wie die sicherheitspolitische Herausforderung schwerpunktmäßig bearbeitet werden kann.

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