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Die Kernfrage: Nukleare Abschreckung im Fokus von Friedensethik und Sicherheitspolitik

„Unsere Welt lebt in der abartigen Dichotomie, Stabilität und Frieden auf der Basis einer falschen, von einer Logik der Angst und des Misstrauens gestützten Sicherheit verteidigen und sichern zu wollen.“ Mit diesen Worten verurteilte Papst Franziskus Ende 2019 in Nagasaki zum wiederholten Male das System der nuklearen Abschreckung. Frieden und internationale Stabilität könnten nicht auf der Bedrohung einer totalen Auslöschung aufgebaut werden, so Franziskus. Mit der Auffassung, dass nicht nur die Anwendung von Atomwaffen, sondern die Androhung ihres Einsatzes sowie bereits ihr Besitz nicht zu rechtfertigen seien, setzt er einen neuen Impuls in der kirchlichen Friedensethik ...

Lesen Sie das Editorial

Foto: flickr/Pierre J


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Papst Franziskus’ umfassende Ächtung der Atomwaffen kommt alles andere als überraschend 
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Die Zeichen der Zeit lassen keinen anderen Schluss zu: Nukleare Abschreckung ist nicht mehr zu rechtfertigen 
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Zur Aktualität der Heidelberger Thesen

Ines-Jacqueline Werkner

Entgegen dem kirchlichen Mainstream: Nukleare Abschreckung ist auch heute noch bedingt tolerierbar
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Nukleare Abschreckung erhält eine internationale Ordnung aufrecht, die auf rassifizierter und vergeschlechtlichter Ungleichheit aufbaut
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Viele Bürgerinnen und Bürger finanzieren nukleare Rüstungskonzerne, ohne es zu wissen
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Zur Überwindung der nuklearen Eskalationslogik sind Alleingänge Deutschlands nicht hilfreich 
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Eine Wiederaufnahme der Rüstungskontrolle zwischen Russland und dem Westen wäre vom Prozess her zukünftig auf weitere Staaten übertragbar 
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Ein Verzicht auf Atomwaffen würde die Welt nicht zu einem friedlicheren Ort machen 
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Russland baut aus nachvollziehbaren Gründen auf nukleare Abschreckung, ist aber kein Hasardeur
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China modernisiert sein Arsenal, um seine defensive Nuklearstrategie aufrechterhalten zu können
Zusammenfassung  Originalartikel


Special: Atomwaffen, Dienst und Gewissen

Die Strategie der nuklearen Abschreckung gerät unter moralischen Druck und bleibt dennoch Praxis. Wie können Soldatinnen und Soldaten damit umgehen?   

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Bislang führt kein Weg daran vorbei, an der nuklearen Abschreckung festzuhalten - mit der rechten Intention, den Frieden aufrechtzuerhalten  

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