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Berufssoldaten und Staatsbürger in Uniform – die Innere Führung aus transatlantischer Perspektive

Innere Führung ist nicht veraltet

Insbesondere in einer Zeit des Umbruchs in Deutschland, Europa und in anderen Teilen der Welt muss das Konzept der Inneren Führung im Berufsethos deutscher Soldaten verankert bleiben. Die Praxis von Führungsverantwortung, Befehl, Moral, Ethik und Gehorsam bei den Streitkräften des westlichen Bündnisses hat seit dem 11. September 2001 zu zahlreichen unterschiedlichen zivil-militärischen Fragestellungen zum Umgang mit irregulärer Kriegführung und Einsätzen zur Aufstandsbekämpfung geführt. In dieser Debatte werden zunehmend die wohlmeinenden, wenn auch häufig oberflächlichen Argumente derer laut, die das Konzept der Inneren Führung angesichts dschihadistischer Gewalt und „hybrider Konflikte“ als nostalgische Absurdität abtun wollen. Die heutigen Zeiten verlangen jedoch nicht nach weniger, sondern nach mehr Innerer Führung: Durch sie kann das deutsche Erbe des mündigen Soldaten in angepasster und modernisierter Form unter den jungen Heimkehrern der Auslandseinsätze weiterleben, die nach ihren Erfahrungen mit der irregulären Kriegführung in Afghanistan oder andernorts hinsichtlich ihrer Stellung in Staat und Gesellschaft verunsichert sind. 

Für jeden, der mit der Geschichte der Bundeswehr und deren heute fast schon in Vergessenheit geratenen Anfängen vertraut ist, beinhaltet die Geschichte der Inneren Führung auch die Positionen ihrer Kritiker sowie die Missverständnisse, die dieses Leitbild bewusst oder unbewusst umgeben. Die darin enthaltenen Grundprinzipien von Befehl, Gehorsam und Ethik betonen zu Recht die „Dreifaltigkeit“ (Clausewitz) aus politischen Zielen, Verfassungsgrundsätzen und militärischer Führung bzw. Disziplin inmitten von Kampf, Wut und Hass, die dem Krieg und der politischen Gewalt in allen Facetten innewohnen.

Staatsbürger in Uniform und Berufs­soldat – warum sich ein deutsch-­amerikanischer Vergleich lohnt 

Das professionelle Leitbild der deutschen Streitkräfte ist sowohl unter zivil-militärischen Aspekten als auch in seiner ethischen Ausprägung einzigartig. Dieser Umstand wird im Vergleich mit anderen Staaten sowie im Blick auf die Geschichte der Bundeswehr besonders deutlich. Die militärischen Institutionen, denen in Deutschland Führung, Gehorsam und Moral obliegen, haben sich aus der Dreiheit von Volk, Staat und Militär entwickelt. Durch tendenziöse Polemik, Militärromantik oder Kulturpessimismus wird diese Tatsache oft verkannt. 

Obwohl deutsche und amerikanische Soldaten nicht mehr gemeinsam dienen wie zu Zeiten des Kalten Krieges, besteht das Band der Zusammenarbeit weiter, wenn auch in veränderter Form, trotz der Welle des Antiamerikanismus, der in deutschen Talkshows vorherrscht und in Kampagnen der Alternative für Deutschland zutage tritt. Die Zusammenarbeit bestand bei den SFOR- und ISAF-Einsätzen und erfährt mit der Antwort auf Artikel 5 des NATO-Vertrags und dem schnellen Eingreifverband VJTF aktuell eine Neubelebung an der östlichen Grenze des Bündnisses. Heute ist der Stabschef der europäischen US-Streitkräfte in Wiesbaden ein ranghoher deutscher Offizier, während führende deutsche Offiziere weiterhin an Trainings und Schulungen in der militärischen Ausbildung der US-Streitkräfte teilnehmen. 

Verfassung, Milizionäre und reguläre Soldaten

Die Geschichte des amerikanischen Soldaten und seines Führungsideals bewegte sich lange Zeit zwischen dem verfassungsrechtlichen Pol des bewaffneten Milizsoldaten einerseits und dem regulären Soldaten als Erben der europäischen dynastischen Waffentradition andererseits. Seit Einführung der reinen Berufsarmee zu Beginn der 1970er Jahre dominiert im Selbstbild des amerikanischen Soldaten und in der Führungspraxis das Ideal des Berufssoldaten. Diese Doktrin wurde auch von der amerikanischen Gesellschaft verinnerlicht, während gleichzeitig die Tradition des Bürgers in Uniform, der der allgemeinen Wehrpflicht unterliegt, mit dem Verlust der ehemals weithin geteilten Werte von Bürgerrecht, Dienst und Gehorsam zunehmend an Attraktivität verlor. 

Das amerikanische Geburtsrecht des bewaffneten Bürgers (citizen-at-arms) geht hauptsächlich auf das englische Mittelalter zurück. Infolge der Religionskriege und der Aufklärung wurde aus dieser Institution eine nationale Armee. Auch die Väter der US-amerikanischen Verfassung sahen sich veranlasst, dieses Modell zu übernehmen. So betrachtet, bildet die Miliz, die heutige Nationalgarde, seit langer Zeit den Kern der US-amerikanischen Streitkräfte. Seit dem Amerikanischen Bürgerkrieg unterliegt sie allerdings in weit größerem Maß der bundesstaatlichen Kontrolle als zuvor. Die Tradition des bewaffneten Bürgers sowie die amerikanische Version des Staatsbürgers in Uniform stellen insofern das ursprüngliche amerikanische Ideal des Soldaten dar.

Das konkurrierende Modell – eine Elitetruppe aus Berufssoldaten – entstand im 19. Jahrhundert an der US-Militärakademie und wurde im 20. Jahrhundert in der Ära des totalen Krieges mit dem Anwachsen der Streitkräfte weiterentwickelt. Der heute legendäre Standort der Akademie war ursprünglich nach dem Muster einer französischen Militärschule für Festungswesen aus dem 19. Jahrhundert entstanden. Die Ausbildung wurde im 20. Jahrhundert durch ein umfangreiches Unterrichtsangebot zu wissenschaftlichen Führungsthemen erweitert. Hier begann die Professionalisierung, Spezialisierung und Selbstdifferenzierung des US-Militärs; hier entstand das Spannungsfeld zwischen dem Berufssoldaten und dem Staatsbürger in Uniform, das diese unterschiedlichen Entwicklungen begleitet.

„Pflicht, Ehre, Vaterland“

Nirgends ist dieses Berufsethos von „Pflicht, Ehre, Vaterland“ (Duty, Honor, Country) besser beschrieben als in Samuel Huntingtons immer noch häufig zitiertem Buch The Soldier and the State aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von dem Selbstbild der Militärakademie in West Point als der Trennlinie zwischen Anarchie und Ordnung formuliert das Buch das Ethos des in einer Demokratie dienenden Berufssoldaten preußischen Einschlags. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, dass das Berufssoldatentum in den USA im Grunde das konservativ soziale und politische Wertebild verkörpert. Der reguläre amerikanische Soldat soll gegenüber der Parteipolitik eine strikt neutrale Haltung einnehmen und sich gegen die schwächenden Einflüsse einer pluralistischen Gesellschaft wappnen. Im Gegenzug verlangt er von der zivilen Staatsmacht, dass Regierung und Legislative den spezialisierten Streitkräften eine Art entpolitisierten Raum der Berufsausübung zugestehen. Der Handlungsraum des Berufssoldaten soll von zu vielen Zivilisten und deren „struktureller Unordnung“ unberührt bleiben. Eine Politisierung des Soldaten soll damit vermieden und die durch Hedonismus, Materialismus und Pazifismus drohende Kontamination seines Wirkungskreises verhindert werden. Obwohl diese Formel 60 Jahre alt ist, ist durchaus die eine oder andere Parallele zur gegenwärtigen Debatte in Deutschland zu erkennen, wo die Innere Führung nach Ansicht mancher Kritiker hinfällig geworden ist, seit deutsche Soldaten das Land auch am Hindukusch verteidigen. 

Die aktuelle Debatte und die Dolchstoßlegende

Irreguläre Kriege, wie sie von westlichen Demokratien in fernen Ländern geführt werden, bergen eine Gefahr, gegen die die Innere Führung, als Leitbild für das Berufsethos des Soldaten, einen hervorragenden Schutz bietet: die Gefahr des sogenannten Blowback, womit gemeint ist, dass das zunächst so entfernt geglaubte Kriegsgebiet sich plötzlich vor der eigenen Haustür befindet und Gesellschaft und Verfassung schädigt. Das geschieht etwa durch innenpolitische Auseinandersetzungen und das Aufkommen politischer Randbewegungen, die den Grundprinzipien der deutschen Politik und Gesellschaft, welche jahrzehntelang in Frieden und Sicherheit gelebt hat, feindlich gegenüberstehen. 

Besonders verbreitet, insbesondere unter verärgerten ehemaligen Soldaten und nervösen Zivilisten, ist das „zivil-militärische Syndrom“, wobei interne Auseinandersetzungen, radikale Ideologien und das Fehlen einer klaren Frontlinie militärisches Handeln zuweilen schwer belasten, selbst wenn dieses Handeln sicherheitsbildende Maßnahmen gegenüber unterschiedlichen feindlichen lokalen Bevölkerungsgruppen betrifft. In Demokratien wie Frankreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten waren „Dolchstoßlegenden“ die Antwort auf dieses Phänomen. Eine besonders unglückliche Rolle spielte dieser Mythos in der konfliktbeladenen deutschen Politik im Zeitalter des totalen Krieges. In der heutigen deutschen Bundeswehr haben „Dolchstoßlegenden“ keinen Platz. Die Innere Führung, die den Primat der grundgesetzkonformen Regierungsführung und des verfassungsmäßigen Kodex von Befehl und Gehorsam betont, zeigt ihre ungebrochene Stärke in genau diesem Punkt.

Gleichzeitig muss die auf Frieden ausgerichtete Gesellschaft mit einem angemessenen Maß an Verständnis und Unterstützung auf das Anliegen der Soldaten reagieren, die ihren Dienst weder zum Zwecke der innenpolitischen Vorteilsnahme verteufelt noch angesichts von Gewinn- oder Vergnügungsstreben ignoriert sehen wollen. Die Zivilgesellschaft und die moralisch überlegene deutsche Politiktradition werden als Schlagworte oft und gerne angeführt, doch dürfen sie die politische Diskussion nicht undifferenziert beherrschen oder auf andere Weise bei den Soldaten den Eindruck verstärken, nicht wahrgenommen zu werden und zugunsten eines angenehmen Lebensstils und ökologischen Bewusstseins einfach beiseitegeschoben zu werden. 

Drohnen, Computer, Wut und Hass in der Kriegführung

Hat das Bedürfnis der westlichen Staaten, ihre Demokratien mit Soldaten zu verteidigen, die ihre Rechte und Pflichten kennen, angesichts der irregulären Kämpfer und inmitten der Flut digitaler Daten und spezieller psychologischer Operationen heute an Dringlichkeit verloren? Haben die blutrünstigen Kämpfer mit ihren schwarzen Todesflaggen, die nur darauf zielen, den Rechtsstaat zu zerstören und ihn durch eine Orgie pseudoreligiöser Gewalt zu ersetzen, die Grundprinzipien der Streitkräfte demokratischer Staaten ausgelöscht? Kann der Fortschritt in der Waffentechnologie, von der Armbrust über die Wasserstoffbombe bis hin zu den heutigen unmannered aerial vehicles (UAV)/Drohnen und zum digitalen Grand Slam von Stuxnet, das menschliche Element im Krieg am Ende vollständig verdrängen? Wie wird dieser Prozess das menschliche Wesen, den Charakter und Intellekt sowie die Disziplin des Soldaten verdrängen oder auslöschen? Mit diesen Fragen der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung sind deutsche und amerikanische Soldaten gleichermaßen konfrontiert. Hierbei spielt die gemeinsame Erfahrungsgrundlage in Bezug auf Vorstellungen, staatliche Organisation, militärische Institutionen, Waffen und Gefechtsführung eine wichtige Rolle. 

Alle Arten von Waffen sind Werkzeuge und Systeme, die von Menschen bedient werden. Das menschliche Element bleibt daher konstant und vorherrschend. Bewaffnete Männer und Frauen werden immer mit den von Clausewitz beschriebenen Elementen der realen Kriegführung zu kämpfen haben: nämlich mit Glück, politischen Zielen und der Kombination aus Wut und Hass in der begrenzten oder unbegrenzten Anwendung von Gewalt für ein kohärentes Ziel. Durch die Kräfte der Beschleunigung und Verdichtung hat das digitale Zeitalter die Dynamik von Wut und Hass im menschlichen Miteinander in einer Weise verstärkt, die jeden, der sich für die soldatischen Ideale interessiert, veranlassen müssen, innezuhalten und sorgfältig nachzudenken. Wie bereits Carl Schmitt mit erschreckendem Scharfsinn bemerkte, können Konflikte in Gesellschaft und Politik nicht durch Technik gelöst oder neutralisiert werden. Diese Erkenntnis sollte auch uns Warnung sein. Die Realität des Kampfeinsatzes von Maschinen mit künstlicher Intelligenz macht den Krieg nicht zu einem politischen Prozess. Die Unterschiede zwischen Menschen und die daraus resultierende Spannung unterschiedlicher Interessen bleiben Merkmale der Auseinandersetzung, die einem kohärenten, begrenzten politischen Ziel folgen müssen. 

Der Science-Fiction-Krieg, in dem nur Computer kämpfen, ohne dass konventionelle Streitkräfte benötigt werden, ist eine Illusion. Diese darf uns nicht den Blick dafür verstellen, dass sich die organisierte Gewalt durch den gegenwärtigen Wandel in der Kriegführung der Aufständischen und Revanchisten sowie durch das Wiederaufleben paramilitärischer Einheiten auch in Europa in einem dramatischen Ausmaß verändert – ein Ausmaß, das von den Technologieverfechtern im Bild des Soldaten kaum wahrgenommen wird. Eine mögliche Antwort, sichtbar auch im Wiederaufleben der Doktrinen totaler Verteidigung, ist die Entstehung einer bewaffneten Bürgerschaft in Nordeuropa. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass das Fehlen einer Mobilisierungsbasis nach traditionellem Muster der westlichen Streitkräfte, einschließlich der US-Armee, die Gefahr der Eskalation im Falle eines Großmächtekonflikts signifikant erhöht. Was bedeutet diese alarmierende und unvorhergesehene Entwicklung für das Leitbild vom Staatsbürger in Uniform und die Rolle der Soldaten und Soldatinnen in den Konflikten der Gegenwart? 

Alle diese Aspekte sprechen in ihrer unübersichtlichen Vielfalt für die Neubelebung der Inneren Führung als Leitbild sowie dafür, Soldaten wieder fest in die Demokratie im eigenen Land sowie in die der euro-atlantischen Beziehungen einzubinden. Diese Anforderung ist deshalb so besonders dringlich, weil diese Ordnung viele neue Feinde hat. Diese Feinde rufen zu einer Kampagne der Gewalt auf, mit dem Ziel, das nach 1945 in Europa und in anderen Teilen der Welt entstandene System über Bord zu werfen – mit verheerenden Konsequenzen. Wir in den Vereinigten Staaten täten gut daran, zahlreiche Grundsätze der Inneren Führung für die tägliche Routine der US-Soldaten zu übernehmen, seien es Berufssoldaten oder Bürger. Als Teil der Inneren Führung bleibt die Ausbildung von Offizieren und Soldaten sowie von Zivilisten zur Verteidigung ein absolutes Muss, nicht nur im Hinblick auf die Anforderungen der beruflichen Qualifikation, sondern auch für wirksame demokratische zivil-militärische Beziehungen in den Konflikt- und Verteidigungsinstitutionen. Unwissen kann keine Grundlage für eine scharfsinnige vergleichende Betrachtung der Rollen von Militär, Führung und Gesellschaft in verbündeten Staaten darstellen, wie der vorliegende Aufsatz sie versucht. 

Die Kritiker der Inneren Führung im Heimatland der Verfasser sowie bei den Bündnispartnern in NATO und EU, die diese Konzeption von Eingliederung, Führung, Gehorsam und Moral als irrelevant oder veraltet betrachten, begehen einen alten Fehler aus den 1950er und 1960er Jahren, der bis heute nichts von seiner schädlichen Natur verloren hat. Diejenigen, die die Hebel und Steuer der Sicherheit und Verteidigung in der Hand halten, müssen auf diesen alten Irrtum entschieden reagieren – und ihn widerlegen, nicht zuletzt weil die Rolle Deutschlands im 21. Jahrhundert der Frage der Macht in allen ihren Facetten eine besondere Bedeutung verleiht – selbst in einem Land, das den Primat der zivilen Macht hochhält. Die Gesellschaft darf nicht diese Notwendigkeit ignorieren und dennoch hoffen, weiterhin in den Genuss gesunder und friedlicher zivil-militärischer Beziehungen kommen zu können. Diese Gesellschaft hat durch die „Wiederentdeckung“ der Inneren Führung am meisten zu gewinnen – und auch am meisten zu verlieren, wenn sie deren fortdauernde Relevanz für Deutschland, heute und in der Zukunft, nicht versteht. 

Der vorliegende Artikel gibt ausschließlich die Meinung der Verfasser wieder. Er stellt nicht die Position der US-Regierung dar und ist nicht in diesem Sinne auszulegen.

Autoren

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Prof. Dr. Donald Abenheim ist seit 1985 Professor an der Naval Postgraduate School in Monterey, Kalifornien mit dem Forschungsschwerpunkt deutsche und österreichische Militärgeschichte sowie Verteidigungspolitik und Streitkräfte in der Demokratie. 1988 wurde er National Fellow an der Hoover Institution/Stanford University, wo er dann von 2004 bis 2012 Research Fellow war. 1993 gründete er das Center for Civil Military Relations bei der NATO-Erweiterung in Mittel- und Osteuropa. Abenheim betreute mehrere Bundeswehr-Magisterarbeiten, die in der Reihe Monterey Studies im Carola Hartmann Miles-Verlag publiziert wurden (u. a. von Uwe Hartmann und Sven Lange), und ist Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft in Hamburg. Zu seinen Publikationen gehören „Reforging the Iron Cross“ (Princeton University Press, 1988/2014) und „Bundeswehr und Tradition“ (Oldenbourg, 1989). Sein nächstes Buch vom ZMSBw/Potsdam trägt den Titel: „Rettet den Staatsbürger in Uniform! Gedanken über Soldat und Politik“.

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Prof. Dr. Carolyn C. Halladay ist Außerordentliche Professorin am National Security Affairs Department der Naval Postgraduate School. Ihr akademischer Schwerpunkt liegt auf jüngerer mitteleuropäischer Geschichte. Zuvor war Dr. Halladay am Penn State Erie, an The Behrend College der Pennsylvania State University und an der George Washington University in Washington, D.C. als Dozentin für Geschichte und Internationale Beziehungen tätig. Des Weiteren arbeitete sie im Office of the Historian des US-amerikanischen Außenministeriums als Forschungsanalytikerin und als Bundessteueranwältin im US-amerikanischen Justizministerium. Auch im Verteidigungs- sowie im Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten war Dr. Halladay als Rechtsexpertin beschäftigt. Dr. Halladay ist Mitglied in der Anwaltskammer des District of Columbia. Ihre akademischen Titel umfassen einen Abschluss als M.A. in Internationaler Politikwissenschaft (1992) sowie einen M.A. und eine Promotion in Moderner Geschichte Europas (University of California, Santa Cruz, 1994 und 1997). Ihr Juris Doctor erfolgte im Jahr 2002 an der Stanford University. 

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