Zum Inhalt springen

Den Gegner retten? Militärärzte und Sanitäter unter Beschuss

Zwischen Leben und Tod blitzschnell Entscheidungen treffen. Doch wer wird angesichts knapper Ressourcen zuerst behandelt - der Kamerad, der Zivilist oder der Gegner? Im Einsatz führt diese Frage oft zu moralischen und ethischen Konflikten. Lässt sich militärischer Notwendigkeit überhaupt mit den Prinzipien medizischer Ethik vereinbaren, und wer hilft den Helfern? Militärärzte und Sanitäter zwischen ethischen und völkerrechtlichen Herausforderungen.
Lesen Sie das Editorial


bouvier.jpg

Wer medizinische Hilfe militärischen Zwecken unterordnet, setzt seine Menschlichkeit aufs Spiel
Zusammenfassung   Originalartikel

chamberlin2.jpg

Strategische Einsätze stellen US-Militärmediziner vor ethische Probleme und mindern ihre Motivation.
Zusammenfassung   Originalartikel

von_einem.png

Militärärzte und Sanitäter gehen über ihre humanitäre Rolle hinaus und setzen sich der Strafbarkeit aus.
Zusammenfassung   Originalartikel

Gross.jpg

Nationale Sicherheitsinteressen und Fürsorgeethik erlauben die bevorzugte Behandlung von eigenen Soldaten
Zusammenfassung   Originalartikel

Ethische Spannungen im Einsatz – Erfahrungen von kanadischen Militärärzten

Dr. B. Williams-Jones, S. de Laat, Dr. M. Hunt, C. Rochon, A. Okhowat, Dr. L. Schwartz, J. Horning

Aktuelle Studie zeigt: Ethische Dilemmata ergeben sich vor allem aus der Komplexität internationaler Einsätze
Zusammenfassung   Originalartikel

Koch2.jpg

Übernatürlichkeit für Körper und Gehirn – Therapie, Doping und Leistungsdruck für Soldaten verletzen medizinethische Prinzipien
Zusammenfassung   Originalartikel

Messelken.jpg

Völkerrecht und Medizinethik fordern von Militärärzten, Gegner und Kameraden gleichberechtigt zu behandeln
Zusammenfassung   Originalartikel

Pilar_redepenning.jpg

Respekt und Distanz – Ärzte ohne Grenzen und das Militär

Dr. Ulrike von Pilar, Birthe Redepenning

Humanitarismus als politische Waffe gefährdet Menschenleben
Zusammenfassung   Originalartikel


Helfer in Gefahr – neue Herausforderungen in bewaffneten Konflikten

E-Journal_Special_helfende_Haende.jpg

Zerbombte Kliniken, bedrohte Sanitäter und Ärzte – der Krieg macht auch vor den Helfern keinen Halt. Entführungen von Mitarbeitern internationaler Hilfsorganisationen sind immer häufiger die Realität. Seit einigen Jahren steigt die Zahl der humanitären Helfer, die in Kriegs- und Krisengebieten angegriffen werden. In den letzten zwei Kalenderjahren zählte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in 11 Ländern 4275 Helfer und Patienten, die Opfer von gewaltsamen Übergriffen wurden. Eine medizinische Einrichtung wurde in diesem Zeitraum in 60 Fällen als militärische Basis missbraucht. 
Lesen Sie das Editorial

Gewalt gegen Ärzte und Patienten in bewaffneten Konflikten nimmt zu. Internationales Engagement kann medizinische Versorgung schützen.
Artikel

Asymmetrische Kriege und neue Gegner haben die Regeln der Kriegführung verändert - warum Werte umso wichtiger werden.
Artikel 

Verlust von Sonderstatus birgt hohe Risiken für das Sanitätspersonal.
Artikel

Erster deutscher Militärpfarrer im Ebola-Gebiet – wer hilft den Helfenden?

Gertrud Maria Vaske im Interview mit Andreas-Christian Tübler

Kooperationen zwischen Streitkräften und NGOs können bei humanitären Einsätzen sehr gewinnbringend sein.
Interview