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Mein neuer Kamerad - Hauptgefreiter Roboter? (Wellbrink)

Kurz gefasst von Gertrud Maria Vaske

Eine weltweite öffentliche Debatte ist um den Einsatz von Kampfrobotern entbrannt. Diese hat nicht nur mögliche Auswirkungen auf die Sicherheitspolitik generell, sondern auch auf die Steitkräfte. Oberstleutnant (i.G.) Dr. Jörg Wellbrink verweist in diesem Zusammenhang auf eine Studie des Planungsamtes der Bundeswehr zu den Entwicklungen der Roboterforschung. 

Er betont in seinem Essay, dass die Aufgaben in den neuen Konflikt- und Einsatzszenarien für Soldaten immer komplexer werden. Besondere Berücksichtigung sollten robotische Systeme mit überschaubaren Funktionalitäten vor allem zur Unterstützung von Soldaten finden. Ethische, rechtliche und soziokulturelle Überlegungen zum militärischen Einsatz von Robotern eröffnen ein weites Reflexionsfeld . Nicht alles, was technisch zukünftig möglich und machbar ist, sei auch militärisch und ethisch unbedenklich.

So kennzeichnet Wellbrink die Defizite künstlicher Intelligenz gegenüber menschlicher und hinterfragt grundsätzlich die Einsatzmöglichkeiten von Kampfrobotern. Ihnen fehle bislang die auftragsbezogen geforderte Flexibilität und die Fähigkeit zur Improvisation, etwa bei unvorhersehbaren Situationen oder komplexen Aufgabenstellungen.

Die Einsatzkombination von Mensch und Maschine lässt für ihn viele Fragen offen, nicht zuletzt die nach der Verantwortlichkeit bei Waffeneinsätzen gegen Menschen.

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